Einleitung in die Anbauphasen von Cannabis
Der Anbau von Cannabis ist eine Kunst, die Geduld, Wissen und Sorgfalt erfordert. Jede Phase des Wachstumsprozesses bringt ihre eigenen Herausforderungen und Anforderungen mit sich. Von der Keimung bis zur Ernte ist es entscheidend, die BedĂŒrfnisse der Pflanze genau zu verstehen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
In diesem Leitfaden beleuchten wir die wichtigsten Anbauphasen von Cannabis und geben wertvolle Tipps aus langjÀhriger Erfahrung, um Ihnen zu helfen, das Beste aus Ihrer Ernte herauszuholen.
Keimung: Der Startschuss fĂŒr das Wachstum
Die Keimung ist die erste und eine der kritischsten Phasen im Leben einer Cannabispflanze. In unserer Erfahrung ist die beste Methode, um Samen zu keimen, die Verwendung von feuchten PapiertĂŒchern. Legen Sie die Samen zwischen zwei angefeuchtete TĂŒcher und bewahren Sie sie an einem warmen, dunklen Ort auf. Die ideale Temperatur liegt zwischen 20-25°C, um die Keimung innerhalb von 1-7 Tagen zu fördern.
Ein hĂ€ufiger Fehler, den wir sehen, ist das ĂberwĂ€ssern der Keimlinge, was schnell zu Schimmel oder FĂ€ulnis fĂŒhren kann. Halten Sie die TĂŒcher lediglich feucht, nicht nass.
Vegitative Phase: Das Wachstum fördern
In der vegetativen Phase fokussiert sich die Pflanze auf das Wurzel- und Blattwachstum. In dieser Phase ist eine gute Beleuchtung entscheidend. Wir empfehlen eine Beleuchtungsdauer von 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit, um ein krÀftiges Wachstum zu fördern.
Der pH-Wert des Wassers sollte zwischen 6,0 und 6,5 liegen, um die NĂ€hrstoffaufnahme zu optimieren. Hier können Sie mehr ĂŒber den Anbau von Cannabis in Erde erfahren, um die besten Voraussetzungen fĂŒr das Wachstum zu schaffen.
NĂ€hrstoffversorgung in der vegetativen Phase
Eine ausgewogene NĂ€hrstoffversorgung ist entscheidend. Stickstoff ist in dieser Phase besonders wichtig, da er das Blattwachstum fördert. Kombinieren Sie dies mit Kalium und Phosphor fĂŒr eine gesunde Entwicklung.
BlĂŒtephase: BlĂŒtenbildung und Erntevorbereitung
Die BlĂŒtephase ist die spannendste Zeit fĂŒr jeden ZĂŒchter. Hier beginnt die Pflanze, BlĂŒten zu entwickeln, die letztlich geerntet werden. In der Natur wird die BlĂŒte durch die VerkĂŒrzung der Tageslichtstunden ausgelöst. In InnenrĂ€umen stellen Sie die Beleuchtung auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit um.
Wir haben festgestellt, dass das Absenken des pH-Werts auf etwa 6,0 wĂ€hrend der BlĂŒte die NĂ€hrstoffaufnahme von Phosphor und Kalium verbessert, die fĂŒr die BlĂŒtenbildung entscheidend sind.
Probleme in der BlĂŒtephase vermeiden
Ein hĂ€ufiges Problem in der BlĂŒtephase ist das Auftreten von Schimmel. Sorgen Sie fĂŒr eine gute BelĂŒftung und halten Sie die Luftfeuchtigkeit unter 50%, um dieses Risiko zu minimieren. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel ĂŒber den richtigen Zeitpunkt und die Anleitung zum Beschneiden.
Ernte und Nachbearbeitung
Der richtige Erntezeitpunkt ist entscheidend fĂŒr die QualitĂ€t des Endprodukts. Beobachten Sie die Trichome, die von klar zu milchig und schlieĂlich bernsteinfarben werden. Wir empfehlen, zu ernten, wenn die meisten Trichome milchig sind und etwa 10-20% bernsteinfarben.
Nach der Ernte sollten die BlĂŒten schonend getrocknet und gereift werden, um den Geschmack und die Potenz zu verbessern. Lagern Sie die getrockneten BlĂŒten in einem dunklen, kĂŒhlen Raum bei etwa 60% Luftfeuchtigkeit.
FĂŒr weitere Informationen zu den verschiedenen Anbaumethoden empfehlen wir unseren Grow Guide.
